Manifest zur Erklärung der Vielen

Wohlfeil und gedankenlos – eine Erklärung der Propaganda gegen Kultur

Sie soll ein Appell sein, ein veritabler Mahnruf, ein „Ich klage an!“ und ein „Empört Euch!“ in einem, die „Erklärung der Vielen“. Nachempfunden wohl den berühmten Empörungsschriften von Émile Zola oder Stéphan Hessel, verkündet im Internet und später – einem Virus gleich - in jedem Programmheft beteiligter Bühnen. Bejubelt natürlich, da sie sich gegen „rechte Hetze“, den „Rechtsruck in Deutschland“ und die AfD wendet. Dass diese demokratisch gewählt wird, immer mehr und nachhaltiger, wird mit dem Hinweis auf die 1933er Analogie abgetan.

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Fuge oder Finale ?

Die Bedeutung der Grossen Fuge, op.133, für die Reihe der drei Galitzin-Quartette ist evident. Für Beethovens ürsprünglicher Intention, sie als gewichtige conclusio an das Ende des Quartettes op.130 zu setzen, sprechen auf den ersten Blick strukturelle, motivische, dramaturgische und historische Argumente. Vielbeachtete Analysen bekennen sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu dieser Lesart. Aber sie tragen diese Ansicht mit einer Vehemenz vor, die bewusst alternative Ansätze spekulativ behandelt, ja selbst vor einer Abwertung des nachkomponierten Finales nicht zurückschreckt. Wenn wir aus der Sicht der heutigen, bestens sortierten Quellenlage diese Entscheidung erneut zu treffen haben, mischen sich Zweifel ein.

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Leitkultur

Die Kultur ist die Basis unseres Zusammenlebens als Gesellschaft. Kultur stiftet Selbstverständnis, Zusammenhalt und Orientierung, kurz: Identität.

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Siegfried-Idyll ?

Eindrücke einer Konzertreise des LSQ

Das elfte Mal reisen wir nun schon quartettierend durch die USA und erst jetzt finde ich Zeit, einer Probe in der Boston Symphony Hall zu lauschen: Wagners „Siegfried-Idyll“. Die Musik des gebürtigen Leipzigers in jenem, vom zweiten Gewandhaus inspirierten Saal, ist so fern der täglichen Nachrichten, verliebt und einnehmend für den Charme des alten Europa.  Der ist  hier in der neuen Welt überall und so ahnt man trotz innerer Aufgebrachtheit, daß die Ausgewogenheit der Berichterstattung im Vordergrund stehen muß - will man nicht Unrecht denken.

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Fin de Siecle ?(!)

Die Ahnung eines untergehenden Zeitalters – wie klingt sie? Stefan Zweig schreibt in „Die Welt von gestern“: „Denn es war kein Jahrhundert der Leidenschaft ... es war eine geordnete Welt mit klaren Schichtungen und gelassenen Übergängen, eine Welt ohne Hast. Der Rhythmus der neuen Geschwindigkeiten hatte sich noch nicht ... auf den Menschen übertragen.“ Die Kunst, von einem vermögenden Bürgertum getragen, erfüllte Träume und war doch voller Ahnungen.

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  Über uns

„Wissen ist Macht“ und „Nichtwissen machts nichts“ - zwischen diesen beiden Zuständen scheint sich aktuelle Politik wohlzufühlen. War das immer so?

Wir finden: NEIN! Und es sollte auch nicht die ultima ratio sein. Kultur als zentrale Klammer der Debatten, Menschen mit Hintergrund jenseits des Politischen, neue Ansätze, ein Portfolio an Alternativen – all das finden Sie hier bei uns. Schauen Sie herein, seien Sie neugierig, bleiben Sie erwartungsvoll.

 

  Kontakt

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